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"Happy Apple Days" in Hamm und Worms

Zusammen wachsen

Dekanat

Äpfel schmecken in vielfältiger Form. Im Urzustand, zu Saft gepresst, als Kompott oder im Kuchen verarbeitet. Jetzt ist die Zeit, in der die Äpfel geerntet werden und am Meisten macht deren Ernte in der Gemeinschaft Freude. Daher passt ja das Motto „Zusammen wachsen“, worunter der Schöpfungsausschuss des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau die "Happy Apple Days" gestellt hat. An gleich zwei Tagen stand die ökumenische Veranstaltung im Zeichen der Äpfel.

Martina WirthweinBereit für den Apfelkuchen-Wettbewerb!

Start in Hamm
Los ging es am Samstag, denn da stand die Apfelernte auf der Streuobstwiese in Hamm am Rhein auf dem Plan. Nach fachmännischer Anleitung wurden die Äpfel vom Baum gerüttelt. Anfangs sogar fleißig unterstützt von Henriette Crüwell, Pröpstin für die Propstei Rheinhessen und Nassauer Land. Mit gefülltem Bollerwagen wurde die Ernte dann nach Rheindürkheim gebracht, inklusive einer Pause in Ibersheim. Schließlich wollte ja der Imbiss verzehrt werden. Und weil die Strecke nun doch ein wenig weit bis ins Wormser Wäldchen war, ging es dann mit dem ÖPNV weiter zum Umweltgarten, wo unter anderem eine Apfelbar lockte. Ein Teil der geernteten Äpfel stammt übrigens mangels Ertrag auch von anderen Streuobstwiesen. Denn leider gaben die Bäume am Altrhein in diesem Jahr im wahrsten Wortsinn nicht so viel her. Der Umweltgarten im Wormser Wäldchen spielte am Sonntag die Hauptrolle, denn in der umweltpädagogischen Einrichtung wurden die Äpfel verarbeitet.

Begegnung der Menschen aus den Nachbarschaftsräumen
Ziel dieser Veranstaltung war es nicht nur, diverse Leckereien aus den Äpfeln zu zaubern, "auch sollten die Aktivitäten den Mitgliedern der kirchlichen Nachbarschaftsräume ermöglichen, sich in entspannter Atmosphäre zu begegnen und sich kennenzulernen", sagt der Gemeindepfarrer an der Dreifaltigkeitskirche, Volker-Johannes Fey. Bei der Ernte, dem Keltern, der Apfel-Andacht unter dem sonnengeschützten Zeltdach, beim Apfel-Quiz als auch beim Apfelkuchen-Backwettbewerb ergaben sich hervorragende Möglichkeiten hierzu.

Wettbewerb im Apfelkuchenbacken
Eines der Highlights war zweifelsohne die "Kuchenback-Challenge". Daran beteiligt haben sich das Team Altrhein, der Nachbarschaftsraum Wormser Innenstadt und die Ökumenische Jugend. Also drei der fünf „Nachbarschaftsräume“ im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau. Kurz bevor es losging, hob ein Elternpaar die Hände. Sie wollten sich mit den beiden Kindern am Wettbewerb beteiligen. Kein Problem. Je mehr Kuchen, desto besser. Also wurde rasch an einem der Tische Platz geschaffen und „Materialen“ bereitgestellt. Und schon konnte es auch für sie losgehen, unterstützt vom Gemeindepädagogen Karl-Wilhelm Krumm. Wenngleich diese Mannschaft außer Konkurrenz zu Werke ging.

The Winner is: Team Altrhein
Im Vertrauen darauf, dass jeder ein gutes Rezept mitgebracht hatte, schickte man also die Teams ans Rühren und ans Backen, während Chiara Haber als Moderatorin durch den Wettbewerb führte. Weder die Organisatoren noch die übrigen Teilnehmer wurden enttäuscht: "Die Teams lagen eng beieinander und es gab im Grunde keine Verlierer. Alle sind Gewinner, denn sie haben es super gemacht", lobte später Tina Groß, Pfarrerin in der Kirchengemeinde Gimbsheim und Mitglied im Schöpfungsausschuss. Die Teams lagen dicht an dicht. Als Erstplatzierter wurde das Team Altrhein ermittelt; gefolgt von der Ökumenischen Jugend und der Wormser Innenstadtgemeinde.

Apfelkuchen-Büfett für alle
Ja und während sich die Kuchenbäcker ans Teiganrühren machten, Zutaten abwogen, Äpfel schälten, raspelten und pürierten, bedienten sich die übrigen Teilnehmenden am üppigen Apfelkuchen-Büfett. Die Vielfalt war erstaunlich. Mit Streusel belegt, mal saftig, mal trocken und je nach Gusto mit leckeren Zutaten verfeinert – das machte die Auswahl schwer. Mit dem Reisesegen endete die Veranstaltung und die Beteiligten kehrten zurück in ihre jeweiligen Nachbarschaftsräume – gleichwohl mit dem Wissen, dass die Türen zwischen diesen "Räumen" weit offen stehen.

Text: Martina Wirthwein

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