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Gebet der Religionen seit 20 Jahren in Worms

Aus gegenseitigem Respekt

In den zurückliegenden Jahren fanden sich in Worms vor der Kundgebung des DGB am 1. Mai oft 50 bis 70 Menschen zum Gebet der Religionen zusammen. Am letzten Samstag waren es nun nicht ganz so viele, was sicher Corona geschuldet war, dennoch waren nahezu alle Religionsgemeinschaften vertreten: Denn das gemeinsame Gebet ist mehr als eine liebgewordene Institution, es ist ein Zeichen der Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts und trägt durch die Zeiten.

Seit 20 Jahren: Maigebet auf dem Wormser Marktplatz mit Pfarrerin Dr. Erika Mohri Christine Dirigo

Festgottesdienst zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Worms und Umgebung

"Von unerschrockenen Worten"

In diesem Jubiläumsjahr wird oft zurückgeblickt auf Luthers mutiges Glaubensbekenntnis, weniger auf die schmerzlichen Folgen, die Spaltung der Kirche. Doch gibt es in diesen Tagen auch Tendenzen, die auf Heilung hoffen lassen.

Festgottesdienst zur ACK-Gründung im Wormser Dom Boris Korpak

EKHN-Feier in Worms

Corona-Gedenken: „Um Ausdauer und Zuversicht bitten“

"Wir wollen keinen Menschen vergessen, der gelitten hat, der gestorben ist," sagte Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN. Sie predigte am 18. April während des Gottesdienstes zum Gedenken an die Verstorbenen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Worms.

Wormser Dreifaltigkeitskirche Bildquelle: privat

ZDF-Gottesdienst zu Luther-Jubiläum

Kirchenpräsident: „Widerspruchsgeist ist kein Wert an sich“

Klare Kante gegen alle Querdenker. Während des ZDF-Gottesdienstes zum Jubiläum des Auftritts von Martin Luther beim Reichstag in Worms vor 500 Jahren warnte Kirchenpräsident Jung: "Es gibt Menschen, die standhaft widersprechen und sehr viel Unsinn vertreten.“

Vikarin Franziska Schwarz und Kirchenpräsident Jung Bildquelle: Rudolf Uhrig / EKHN

Multimedia-Inszenierung

Der „Luther-Moment“ ermutigt, Ängste zu überwinden

Nach einer Nacht der Bedenkzeit war Martin Luther bereit: Wagemutig weigerte er sich vor dem Kaiser während des Wormser Reichstages, seine Schriften zu widerrufen. Die Multimedia-Inszenierung „Luther-Moment“ im SWR zeigt ebenso, dass auch andere Persönlichkeiten der Geschichte standhaft ihre Überzeugungen vertreten haben.

Multimedia-Inszenierung "Der Luther-Moment" Bildquelle: Rudolf Uhrig / EKHN

Wichtiger Hinweis

Auf Grund der Corona-Pandemie finden derzeit keine Veranstaltungen statt.

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